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Beratung bei Nierensteinleiden (Nephrolithiasis)

Als Nephrolithiasis (Nierensteinleiden) bezeichnet man die Bildung von Harnsteinen in der Niere.

Harnsteine entstehen durch ein Ungleichgewicht in der physikalisch-chemischen Zusammensetzung des Harns mit Bildung von Salzkristallen.

Vier Prozent der Bürger erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Urolithiasis (Harnsteine), meist zwischen dem 30. und dem 50. Lebensjahr. Männer sind häufiger betroffen. Bei ihnen liegt die Inzidenz der Erkrankung bei 1 %, bei Frauen bei 0,5 %.

Folgende Symptome und Beschwerden können auf eine Nephrolithiasis hinweisen:

  • Wehenartige bzw. krampfartige Bauch- oder Kreuzschmerzen (Nierenkolik; Ureterkolik/Harnleiterkolik)
  • Nausea (Übelkeit)
  • Erbrechen
  • Hämaturie (Blut im Urin)

Nierensteine verhalten sich symptomlos, wenn sie ruhig in der Niere liegen. Erst beim Durchtritt durch Engstellen kann es zu Koliken kommen.

Die Ursache der Nierensteinbildung ist noch nicht vollständig geklärt. Eindeutig ist jedoch, dass es sich um ein multifaktorielles Geschehen handelt. Nierensteine entstehen dadurch, dass Salze im Urin nicht mehr gelöst vorkommen, sondern ausgefällt werden – sie treten dann als Kristalle auf, die sich zu immer größeren Gebilden zusammenfügen und irgendwann mit den beschriebenen Symptomen auffallen.

Wir beraten Sie gerne über diagnostische und therapeutische Verfahren und vor allem über die Möglichkeit dieser Erkrankung und den Folgeerkrankungen vorzubeugen.